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Presseschau

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Herb

verfaßt am: 03.12.2001 10:17:38
Presseschau

Die Freie Presse schreibt im allgemeinen Sportteil folgendes zum Auftritt im Heinz-Steyer-Stadion:

Allein Schmidt lag im Netz
CFC verpasst durch 0:1 (0:0) in Dresden Sprung an die Spitze


Von Thomas Treptow
Dresden. Der Chemnitzer FC hat die große Chance, an die Tabellenspitze der Fußball-Regionalliga Nord vorzustoßen, mit einer schwachen Vorstellung beim Dresdner SC vergeigt. Nach der 1:2 Hinspielpleite verloren die Himmelblauen am Sonnabend auch die Revanche mit 0:1, die Gründe dafür lagen klar auf der Hand:„In punkto Einstellung und Zweikampfverhalten war uns der DSC überlegen. Wir haben verdient verloren“, übte Ulf Mehlhorn Selbstkritik. Ins gleiche Horn stießen seine Mitspieler, was Einsicht und Besserung verspricht. Matthias Schulz versprach jedenfalls „klare und harte Worte“ bei der Auswertung. „ Wir haben eine ganze Menge erarbeitet, das darf man nicht so leichtfertig aufs Spiel setzen“, ärgerte sich der Trainer.
Bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte schlug „Schulle“ viel Wohlwollen entgegen. Das Schulterklopfen der Hausherren wollte nach dem Schlusspfiff erst recht keine Ende nehmen. Matthias Schulz nahm es mit leicht gequältem Lächeln hin, viel lieber hätte er den 1500 mitgereisten CFC-Fans eine Freude bereitet. Dafür agierten seiner Männer auf dem Rasen jedoch viel zu pomadig. „Wir hatten uns vorgenommen, den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen, nach vorn zu spielen. Das ist in keinster Weise gelungen“, wertete Christian Fröhlich.

Der Mann hinter den Spitzen gehörte in Dresden zu jenem Mannschaftsteil, der besonders in der Kritik stand: „Die Abwehrleistung war einigermaßen, mit der ganzen Offensivabteilung war ich unzufrieden“, meinte Schulz. Namen ließ er sich nicht entlocken, doch Ingo Walther und Rainer Krieg boten weit weniger als Durchschnitt. Chancen besaß der CFC vor der Pause trotzdem, Stefan Meissner setzte nach schönem Alleingang den Ball jedoch an die Querlatte (39.). Zuvor parierte Holger Hiemann trotz Schulterproblemen glänzend einen Hoßmang-Freistoß (16.) und einen Wächtler-Kopfball (38.).

Geschlagen musste sich der Keeper erst bei Hendryk Laus fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze (66.) geben. Davor versiebte Sergio Sanchez (59.) für den DSC eine Riesenchance. Die beste CFC-Möglichkeit in Hälfte zwei besaß Fröhlich (56.), er scheiterte aus spitzem Winkel an Torhüter Schöne. Und dann war da noch die 90. Minute, als Jan Schmidt am langen Eck des DSC-Gehäuses knapp an einer Kopfballverlängerung vorbeirauschte und kurz darauf im Netz lag. Vielleicht gut so, denn zuletzt wurde das Glück vom CFC bereits arg strapaziert.

In den Dresdner Neusten Nachrichten heißt es:

"Goldene Henne" namens Lau
Dresdner SC - Chemnitzer FC 1:0 (0:0)


Von Günther Frank
Dresden. Einen "schönen Fußball-Nachmittag für alle Beteiligten und viele Chemnitzer Fans" hatte sich Matthias Schulz für das Sachsenderby gewünscht. Teil zwei ging in Erfüllung; zwei Drittel der Traversen erstrahlte in Himmelblau. Das Schöne war nur den Hausherren vergönnt - dank einer "goldenen Henne" namens Lau. In der 67. Minute bekam er den Ball von Sven Ratke, "habe mit rechts angenommen und mit links abgedrückt. Das wurde seit langem auch wieder mal Zeit!" In der Tat, zum letzten Mal hatte der Torjäger am 7. Oktober beim 4:5 in Wattenscheid (damals im Doppelpack wie auch Ratke) getroffen.

Zunächst hielten sich die beiden Sturmspitzen diskret zurück. Lau zerrte zwar an den Ketten, wurde jedoch reichlich Opfer der nicht immer sanften gegnerischen Zange. Wie beispielsweise in der 11. Minute, als er nach einer "Watschen" von Torsten Bittermann behandelt werden musste. Sergio Sanchez versiebte sechs Minuten vor dem Tor des Tages einen hochkarätigen Riesen aus zwölf Metern. Trainer Karsten Petersohn urteilte diplomatisch: "Er kann mehr, hat sich aber bemüht." Jenes Bemühen darf man getrost der gesamten Mannschaft bescheinigen. Dass dabei jedem Einzelnen auch Fehler unterliefen, ist verzeihlich. Im ersten Abschnitt wurde gegen die feldüberlegenen Gäste redlich gekämpft, die meisten Luftduelle wurden gewonnen. In Halbzeit zwei dominierten die Rot-Schwarzen mit soliden Aktionen. Besonders die jungen Ronald Hamel (nach schwachem Auftritt in Uerdingen) und René Trehkopf (nach Verletzung) "rechtfertigten das Vertrauen", wie ihr Chef anerkannte.

Die Partie begann mit einer Drohgebärde des Favoriten. Einen Freistoß von Robert Ratkowski köpfte Thomas Hoßmang aus der Gefahrenzone (6.). Gleich danach wurde Sanchez von Daniel Göhlert gebremst. In der 16. entschärfte Holger Hiemann einen Aufsetzer-Freistoß des DSC-Kapitäns. Kurz vor der Pause ergab sich je eine erfolgversprechende Möglichkeit vor beiden Gehäusen. Nach drei Ecken in Folge schnappte sich Hiemann den Kopfball von Tino Wächtler (38.); im Gegenzug gewann Stefan Meissner den Sprint gegen Ronald Schmidt und prüfte aus Nahdistanz das Alu. Nach dem Wiederanpfiff hatte Roger Schöne wiederholt Gelegenheit, sich für seine vorherigen Wackler zu rehabilitieren, reagierte bravourös gegen Christian Fröhlich (57.), Rainer Krieg (64.) und Jan Schmidt (78.). Schrecksekunde ganz zum Schluss: Jan Schmidt und Schöne segelten gemeinsam über die Torlinie, sowie scheinbar auch der Ball - doch knapp daneben. "Ich hab' an der Stelle extra das Netz gelockert", flachste Geschäftsführer Michael Krämer.

Mit äußerst interessantem Inhalt sind die Zeilen in der Sächsichen Zeitung gefüllt:

"CFC-Kulisse" beflügelt
Zweitliga-Absteiger verliert erneut im Sachsenderby / Bustos vor Wechsel / Milde und Groß gehen


Von Jürgen Schwarz
Der Chemnitzer FC verlor auch das zweite Sachsenderby gegen den Dresdner SC. Nach der 1:2-Heimniederlage kassierten die "Himmelblauen" ein 0:1 (0:0) im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion. Hendryk Lau stellte mit seinem achten Saisontor (67.) den eminent wichtigen Erfolg für den DSC sicher.
Es konnte einem schon etwas bange werden. Die rund 1 500 (!) Chemnitzer Anhänger sorgten über 90 Minuten für tolle Stimmung, erschütterten aber gleichzeitig das altersschwache Steyer-Stadion in seinen Grundfesten. Nicht wenige der in der Unterzahl befindlichen Dresdner Besucher schauten neidisch in die proppenvolle Gäste-Kurve. Endlich wehte wieder einmal ein Hauch "guter Fußball-Luft" durchs Ostragehege.
Die Dresdner taten das einzig Richtige. Sie ließen sich von der Kulisse (2 498 Zahlende) animieren und boten eine ihrer besten Saisonleistungen - zumindest was kämpferischen Einsatz und taktische Disziplin betraf.
CFC-Trainer Matthias Schulz kehrte mit "kompletter Kapelle" an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Wir können mit einem Punkt leben, der DSC wohl nicht", glaubte der 38-Jährige vor dem Anpfiff zu wissen. Lange Zeit sah es aber eher danach aus, dass beide Teams mit einem Unentschieden den Arbeitstag beenden wollten.
Torraumszenen blieben im ersten Abschnitt Mangelware. Thomas Hoßmang mit einem Distanzschuss (15.) und Tino Wächtler per Kopf (38.) prüften CFC-Torhüter Holger Hiemann. Auf der Gegenseite musste Roger Schöne beim Aufsetzer von Robert Ratkowski (6.) auf der Hut sein, hatte zudem Glück, dass Stefan Meißner nach einem 50-m-Sprint das Leder nur an die Querlatte wuchtete (39.).
Auch die zweiten 45 Minuten waren offen. Christian Fröhlich hatte die Chemnitzer Führung ebenso auf dem Spann (57.) wie auf der Gegenseite Sergio Sanchez, der freistehend knapp verzog (60.). Sieben Minuten später bewies wieder einmal Hendryk Lau seine exzellente Schusstechnik. Mit links zog er von der Strafraumgrenze ab und der Ball landete genau im Winkel. Erst danach riskierte der Aufstiegskandidat mehr (Jan Schmidt), musste aber bei den Dresdner Kontern immer fürchten, noch das 0:2 zu kassieren.
"Der DSC-Sieg geht in Ordnung. Meiner Mannschaft fehlte heute das Feuer. Wir haben in der Offensive zu wenig geboten", resümierte Matthias Schulz enttäuscht, um in Richtung an seinen Ex-Verein nachzuschieben: "So steigen sie nicht ab." Sein ehemaliger Präsident Thomas Dathe frohlockte: "Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie in dieser Zusammensetzung guten und leidenschaftlichen Fußball spielen kann." Ein deutliches Zeichen. Stürmer Rocco Milde stand gar nicht mehr im Aufgebot, Rene Groß saß nur auf der Bank, weil ein zweiter Torhüter fehlte. Alles deutet darauf hin, dass die Verträge mit beiden Spielern demnächst aufgelöst werden.
Auch der Kontrakt von Sergio Bustos (läuft noch bis 2003) könnte bald abgelaufen sein. Matthias Schulz hat bereits sein Interesse am technisch begnadeten Argentinier bekundet. Derzeit weilt Bustos-Berater Johny Baez in Buenos Aires. Von dort meldete er sich telefonisch bei der SZ: "Wenn alles gut läuft, werde ich mit Bustos noch im Dezember nach Chemnitz kommen. Er möchte gern für den CFC spielen, und ich denke, über die vertraglichen Dinge werden wir uns mit Chemnitz einigen." Vielleicht lässt sich auch etwas verrechnen?! Am Rande des Sachsenderby wurde bekannt, dass der DSC auch beim CFC noch in der Kreide steht. Dabei soll es um Gehaltszahlungen für Matthias Schulz gehen

Das Neue Deutschland schreibt:

Chemnitz stolperte in Dresden mit 0:1
FUSSBALL: Regionalligen und Oberligen / Rot-Weiß Erfurt holte einen Punkt gegen den Spitzenreiter Wacker Burghausen


Von Matthias Koch
Am 19. Spieltag der Regionalliga Nord stand der Chemnitzer FC nach dem 0:0 am Freitag zwischen Spitzenreiter Eintracht Braunschweig und dem Dritten Rot-Weiß Essen dicht vor der Tabellenführung. Doch dafür hätte es am Sonnabend eines Auswärtssieges bei den Kellerkindern des Dresdner SC bedurft.
Mit einer überraschenden 0:1-Niederlage verpassten die Chemnitzer allerdings den angestrebten Auswärtsserfolg und somit auch den Sprung auf den ersten Platz. Vor 2498 Zuschauern erzielte Lau (67.) mit einem sehenswerten Treffer von der Strafraumgrenze ins rechte Ecke das goldene Tor. Vielleicht hätte die Partie einen anderen Verlauf genommen, wenn der Chemnitzer Meissner in der ersten Halbzeit nicht nur die Latte anvisiert hätte.
Während Dresden, das bereits das Hinspiel mit 2:1 gewann, neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt schöpfte, liegt Chemnitz nun auf dem dritten Rang.[...]

SID vermeldet trocken:

[...]Ausgerutscht ist der Chemnitzer FC ausgerechnet im Sachsen-Derby beim Dresdner SC, der dank des achten Saisontores von Stürmer Hendryk Lau den Anschluss an die Nichtabstiegsränge gehalten hat. Lau: "Das war mein wichtigstes Tor für den DSC." Chemnitz verlor hingegen zum zweiten Mal in Folge auswärts 0:1. "So eine schwache Leistung reicht nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen", meinte CFC-Trainer Matthias Schulz, der in der letzten Saison noch die Dresdner trainierte.[...]

Der Kicker meldet kurz und knapp:

Von J. Schwarz
Nach dem 1:2 im Hinspiel unterlag der CFC auch in Dresden. Die Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte hatte sich CFC-Trainer Schulz anders vorgestellt. So gestalteten die Gastgeber die gesamten 90 Minuten offen, verzeichneten bereits vor der Pause zwei gute Chancen. Die beste Möglichkeit aber hatten die Gäste, als Meißner nach einem 50-m-Solo das Leder an die Querlatte setzte (39.). Nach Laus Sonntagsschuss von der Strafraumgrenze in den Torwinkel setzte Chemnitz alles auf eine Karte. Letztlich blieb es beim verdienten Sieg der Gastgeber, die im Gegensatz zu ihren CFC-Kollegen fast durchgängig bis an ihre Leistungsgrenze gingen.
Thema Autor Datum/Zeit

  Presseschau

Herb 03.12.2001 10:17:38

  Re: Presseschau

dFT 03.12.2001 10:53:38

  Sergio Bustos

jf - DSC 03.12.2001 13:05:33


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