Im Endspurt der Hinrunde gegen stürmische und mutige Ostseestädter …
von Timo Görner
… aus Greifswald. Der Gast kommt mit einer Mannschaft, die doch einige überrascht hat und eine echte Herausforderung ist. Der CFC muss vor allem defensiv hellwach sein.
Die letzte Saison unseres Gegners:
Sah die Mannschaft bis kurz vor dem Ende im Abstiegskampf, nachdem man vor 2 Jahren bis zum letzten Spieltag den direkten Aufstieg in die 3. Liga hätte schaffen können. Im Vorjahr ging es runter auf Platz 6 mit viel Luft zum Meister. Nun wurde es der 15. bei 17 Punkten weniger. Der längere Ausfall des wichtigsten Spielers mit Torgarant Sofian Benyamina bis Anfang Oktober 2025 und andere dieser Art wie Bastian Strietzel – Comeback erst Mitte Februar 2026 - wurden als Hauptgrund ausgemacht. Können aber die Talfahrt nicht komplett erklären. Noch vor der Winterpause trennte sich der Club von Cheftrainer Markus Zschiesche. Zu dem Zeitpunkt der GFC im Keller, aber mit ordentlichen 6 Punkten auf den späteren Abstiegsplatz 16. Keine richtig prekäre Lage. Für ihn kehrte Björn Lipfert zurück, bis März 2023 Chef der Nachwuchsabteilung. Im Nachhinein betrachtet, ohne den erhofften großen positiven Effekt. Die Rot-Weißen schafften nie den Befreiungsschlag.
Der Auftakt ging bei uns daneben, sollte erstmal symptomatisch bleiben. Nach 13 Spieltagen hatten die Norddeutschen immer noch nicht reingefunden, standen magere 8 Punkte. Nur ein Sieg wurde verbucht, zum Heimauftakt gegen damals schwache Chemiker (3:0). Viel Schatten, wenig Licht wurde vermeldet. Allenfalls das 3:3 in Jena ließ positiv aufhorchen. Enttäuschend die Spiele gegen Luckenwalde (0:2), in Babelsberg (1:3), Preußen (1:1). Markus Zschiesche durfte dennoch weitermachen, die Tendenz schien sich auch langsam zu ändern. Bei Altglienicke wurde die Sieglosserie beendet, Eilenburg 2:1 besiegt. Damit war man wieder "über dem Strich". Bei Lok (0:3) der GFC chancenlos. Gegen uns und Zehlendorf (1:1) sollte mehr kommen, zumindest wurde nicht verloren. Wichtig das 3:2 zum Jahresabschluss bei Chemie im "6-Punkte-Spiel". Greifswald wieder auf Kurs und als 14. in die Winterpause. Eben jetzt die Trennung vom Trainer.
Unter seinem Nachfolger sollte es ins gesicherte Mittelfeld gehen. Was nicht geschafft wurde. 3 Niederlagen bedeuteten den Fehlstart 2026. 2 der Gegner stark in Halle (0:2), gegen Erfurt (1:2). Lange Gesichter gegen den BFC Dynamo (0:1). Nach Spieltag 30 wurde es eng. Erst 2-mal konnten 3 Punkte eingefahren werden. Bei Hertha BSC II (1:0), wichtig gegen Meuselwitz (2:0). Dazu 3 Remis und 6 Pleiten. Zu wenig, um unten rauszukommen. Was rettete, war der Endspurt mit 10 Punkten. Krönung das 6:0 in Eilenburg, "Big-Point". Lok wurde ein 1:1 abgerungen. Es reichte, zufrieden war keiner. Es gab den erneuten Trainerwechsel, Umbruch im Kader. Gerüst und Ausrichtung sollten verändert werden. Die Heimbilanz negativ: 4-7-6 (14.), auf Reisen lief es besser (11). Mit 40:45 Toren die Abwehr nicht das Problem, nur 5 besser. Offensiv klemmte es, nur Zehlendorf, Eilenburg sowie Luckenwalde trafen seltener. Im Landespokal das Aus im Halbfinale durch ein spätes 0:1 gegen Pokalsieger Rostock. Für die neue Spielzeit sollte es ohne Abstiegskampf weitergehen, nicht mehr und nicht weniger. Die Brötchen wurden kleiner.
Delegierungen für diese Saison:
Es gab einen erkennbaren Paradigmen-Wechsel bei der Kader-Zusammenstellung. Zum einen geschuldet den finanziellen Möglichkeiten. Aber auch der Unzufriedenheit mit der abgelaufenen Saison, wo der Kader hinter den Erwartungen zurückblieb. Ausdruck auch die Verpflichtung eines neuen Cheftrainers mit Erfahrung im Nachwuchs. Die Verantwortlichen sehen sich bislang bestätigt. Der Umbruch enorm mit 19 Ab – und 20 Neuzugängen.
In der Abwehr sind die Innenverteidiger Bastian Strietzel (28/Aue), Edgar Kaizer (22/Zwickau), Mike Eglseder (33/SV Siedenbollentin), Steffen Eder (29/Tasmania) nicht mehr dabei wie auch auf Rechts Jannis Farr (26/Phönix Lübeck). Dazu Links Jason Tomety-Hemazro (25). In der Mittelfeldzentrale kam David Vogt (25/4) zu uns, "6er" Lukas Lämmel (29/Babelsberg) blieb ebenfalls in der Liga. Defensiv-Allrounder Tristan Wagner (20/Braunschweig) ging in die 2. Bundesliga, das Talent aus der Nachwuchsschmiede des FC Hansa wechselte ablösefrei. Offensiv vielseitig verwendbar ist der US-Amerikaner Joe-Joe Richardson (24/FC Astoria Walldorf), brachte 5 Vorlagen ein. Im etatmäßigen Angriff zog es 2 zum HFC mit Torjäger Soufian Benyamina (36) und Linksaußen Osman Atilgan (27). Benyamina mit beeindruckender Quote: 68 Tore in 117 Spielen + 16 Vorlagen. Ebenso stark Atilgan, 50 Einsätze – 23 Tore.
Mit Strietzel, Farr, Vogt, Benyamina, Eglseder, Daedlow verließen 6 der Mannschaft 2024 den Verein. Spieler welche den Fussball in Greifswald nach dem Regionalliga-Aufstieg 2022 geprägt haben. Dazu gingen Leistungsträger der abgelaufenen Saison wie Atilgan, Kaizer. Bei den Neuen fanden sich 8 aus Nachwuchsmannschaften, dazu mehrere aus dem Regionalliga- und Oberliga-Bereich. Das Durchschnittalter der Zugänge lag bei 22,2 Jahren. Das der Abgänge deutlich darüber bei 26,4. Klarer Trend zur Verjüngung der Mannschaft.
Im Tor kamen Luis Ackermann (23/Jena) und Lennox Bohnenstädt (17).
Im Abwehrbereich wurden als Innenverteidiger der Österreicher Lukas Walchhütter (22/Burghausen), Alexander Seidel (26/Bayreuth) und Joel Awuah (19) geholt. Elias Ndukwe Oke (22/Meuselwitz) verteidigt Rechts wie die "Leihgabe" Lion Semic (22/Osnabrück). Marcus Niemitz (26/Eilenburg) spielt normal Links.
Im Mittelfeld gilt Leon Schmökel (24) als "6er", kam mit Ndukwe Oke. Gleiche Position Michael Sternberg (19). Auf der 8 ist Janis Juckel (22/Cottbus), beim FCE im Profikader. 2 Kurzeinsätze in Liga 3, dann verletzt. Zentral offensiv agieren der zweite Österreicher Bajram Syla (28/SV Lafnitz), Laurin Schößler (19/FCM II), Musa Alkan (19). Der einzige "alte Hase" ist Robert Leipertz (33), der Spielgestalter stand im Profi-Kader. Dort ohne Einsätze, dafür mit starker Saison in der U23 bei 7 Toren. Verpflichtet als Führungsspieler. 250 Spiele in der 2. Bundesliga für Heidenheim, Ingolstadt, Ulm in der Vita. Dazu für Aachen in der 3. Liga.
Im Angriff galt es Benyamina und Atilgan zu ersetzen. Kay Seidemann (26/Chemie) wirbelt normal Linksaußen, der 3. Wechsel seit 2024 mit den Stationen Erfurt - Jena - Chemie - Greifswald. Letzte Saison 5 Treffer in 22 Spielen für die BSG. Selbes Profil Felix Heim (22/Bayreuth) und der Portugiese Fodelcio (23/BAK). Den rechten Flügel kann Felix Schubart (19) belegen. Auf dem Benyamina-Posten bewegen sich Gibson Adu (18/Bayern München II) und Colin Kroll-Thiel (19/VfB Stuttgart U19).
Mit Bohnenstädt, Sternberg, Alkan, Schubart, Awuah kamen 5 aus der U19 des FC Energie Cottbus. Für Maximilian Fesser gibt es am Samstag ein Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen der Spvgg.
Die sportliche Leitung:
Alain Karim (39) übernahm von Björn Lipfert. Der aus Aden im Jemen stammende Coach war zuletzt 2 Jahre für die U19 des FC Energie Cottbus in der Nachwuchsliga A zuständig. Seine 2. Station als Trainer einer Herrenmannschaft nach den Stationen im Nachwuchs Cottbus, Erfurt, Hessen Kassel. Letzter Verein als Aktiver bis 2015 der nicht mehr bestehende CFC Hertha 06 aus Berlin. Als Torwarttrainer arbeiten Stefan Hafermann (53) und seit dieser Saison Jakub Jakubov. Stefan Kalweit (42) analysiert die Spiele und Gegner.
Ex-Profi Matthias Rahn (36) ist der Sportdirektor, bekannt als Spieler aus Burghausen, Lotte, Cottbus. Roland Kroos (66) hat sich auf den Posten des Beraters für das Management begeben.
Die aktuelle Saison bislang:
Nach dem Umbruch im Kader und Abgängen wurde das Team hier und da im Abstiegskampf verortet. Das Gegenteil ist der Fall, mit dem Kampf um die Tabellenspitze hat man derzeit wenig zu tun, aber der Aufwärtstrend ist veritabel. Nach unten dürfte nichts mehr anbrennen. Überzeugend die Offensive, auffällig die Ausgeglichenheit Heim und Auswärts. Sowohl als platzbauende Gemeinschaft wie auf Reisen der Saldo positiv. Es ist wie beim CFC schnell gelungen, eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Die Startphase erinnerte an 2023/2024. Die Rot-Weißen kamen gut rein, knöpften Staffelmitfavorit Halle an der Küste ein 2:2 ab. Wobei der HFC erst in der Schlussphase zum Ausgleich kam. Holten sich Siege in Zwickau (3:0) und bei Hertha BSC II (4:1). Platz 3 der Lohn nach 3 Spielen. Altglienicke setzte dann erstmal das Stoppzeichen beim 1:3. Dennoch zufriedene Gesichter.
Der Dämpfer gegen die VSG hinterließ keine Spuren. Bis Spieltag 10 wuchs das Konto auf 19 Zähler, kam keine Niederlage hinzu. Gegen Meister Lok wurde es turbulent: 0:1, 2:1, 2:3, 3:3. Der GFC kam zweimal zurück. Wichtig die Siege beim RSV (2:1), gegen die Brandenburger aus Luckenwalde (3:1) und Babelsberg (2:1). So hielt man Abstand unten. Den Coup lieferten die Norddeutschen mit 1:0 gegen den kriselnden FC Erzgebirge, als Reaktion zum 0:1 beim BFC Dynamo. Der erstmal letzte Sieg. Zweimal ging der Mannschaft in Halbzeit 2 etwas die Luft aus. In Magdeburg (2:4) überlegene 1. Halbzeit, aber "nur 1:0 ". Rächte sich in den zweiten 45 Minuten, in 14 Minuten hieß es 1:3. Ähnliches Bild gegen den Tabellenführer. Mit der 29. Zeigerumdrehung wurde das 2:0 bejubelt, drehte Rot-Weiß das Spiel in Hälfte 2 zum 2:3. Chemie mit "Rumpf-Elf" bei 2 Feldspielern auf der Bank plus Ersatzkeeper holte ein glückliches 1:1 an der Küste, den Ausgleich lieferte der GFC selber.
Im eigenen Revier ist das Team 9., Saldo 3-3-2. Auf Reisen knapp besser als 8. Hier steht es 3-2-2 bei 14:10 Toren. 29:24 insgesamt sind offensiv Platz 4, defensiv 10. Im Pokal steht am 13.11.2026 das Achtelfinale beim FC Mecklenburg Schwerin aus der Oberliga Nordost an. Um im DFB-Pokal 2027/2028 zu starten, müsste der Pokal wohl nach Greifswald. "Platzhirsch" Hansa Rostock ist von Platz 4 in der 3. Liga oder besser aktuell weit entfernt.
Das Spieler-Kollektiv:
Im Tor ist und bleibt Jakub Jakubov (37) Nr. 1, mittlerweile Rekord-Spieler dieser Liga mit 326 Einsätzen. Für die Greifswalder, den CFC, BAK, Bautzen, FC Viktoria Berlin. Luis Ackermann (23) vertrat ihn bislang 4-mal, Lennox Bohnenstädt (17) ist noch ohne Einsatz. Seine Bilanz gegen uns: 6 Spiele – 1 Sieg, 2 Remis, 3 Niederlagen.
In der Abwehr spielte der GFC seit Saisonstart mal die Dreier, die Viererkette und auch mit 5 im Verbund. Als Innenverteidiger liegen Lukas Walchhütter (22/1), Alexander Seidel (26) vorn gegen Joel Awuah (19). Links hat sich Marcus Niemitz (26) etabliert und steuerte 3 Torvorlagen bei. Rechts trifft das auf Lion Semic (22) zu, ebenfalls 3-mal Vorbereiter. Am Wochenende der Pechvogel mit dem Eigentor zum 1:1 gegen Chemie. Elias Ndukwe Oke (22) spielt da keine Rolle.
Im Mittelfeld zentral defensiv hat Michael Sternberg (19) das Vertrauen, positive Überraschung als U19-Zugang. Dem erfahreneren Leon Schmökel (24) gelang das noch nicht. "Achter" McMoordy Hüther (27) war als Stammspieler erwartet worden, bei 176 Spielen in der Liga für den BFC, Viktoria, Altglienicke, Hertha BSC II. Sehr gut unterwegs hier Janis Juckel (22/3), zuletzt 3-mal außer Gefecht. Offensiv ausgerichtet kann Robert Leipertz (33/4) die Erwartungen erfüllen, 6 Torbeteiligungen und Kapitän. Erfüllt die Aufgabe "Führungsspieler". Laurin Schößler (20), Musa Alkan (19) und Bajram Syla (28) sind "Ergänzungsspieler".
Im Angriff ist Rechtsaußen Grace Bokake (24/5) der erfolgreichste, an 8 Toren beteiligt. Felix Schubart (19) und Theo Harz (23) kommen da nicht vorbei. Auf dem linken Flügel hat sich Kay Seidemann (27/3) als "guter Griff" erwiesen und ist feste Größe. Dazu gibt es mit Felix Heim (25/5) eine weitere gute Kraft mit dem Profil. Der Portugiese Fodelcio (23) hat eher schlechte Karten. In der Sturmmitte setzen die Trainer meist auf Colin Kroll-Thiel (23/5). Gibson Adu (18) muss sich da gedulden.
Fazit, die Abgänge im Angriff konnten gut aufgefangen werden. Bokake, Seidemann, Kroll-Thiel kommen auf 13 der 29 Treffer. Nicht zu vergessen die Vorlagen der 3. Der CFC muss hier entsprechend aufmerksam und wach sein. Mit 23,6 Jahren im Schnitt liegt das Altersniveau deutlich unter dem Vorjahr. Damals waren es 26,1.
Krankenlager / Strafbank:
Janis Juckel musste zuletzt in 3 Begegnungen passen, Einsatz am Samstag ungewiss. Zumal keine Infos zu seiner Verletzung vorliegen.
Prognose:
Für den Kampf um Platz 1 wird es wohl nicht reichen, aber der GFC wird sich zum Vorjahr deutlich verbessern. Tipp: einstellig zwischen 7 und 9.
Bilanz gegen unseren Gegner:
Steht bei 8 Duellen, nur in 3 Spielen gab es einen Sieger. Wir liegen knapp vorn, konnten 2-mal gewinnen. Die Greifswalder düpierten uns einzig am 3. Spieltag 2023/2024 (1:2) an der Gellertstraße. Danach blieben wir 5-mal ungeschlagen. Zu Hause hieß es 2:0 – 1:2 – 2:2 – 1:0. In Greifswald sind wir ohne Niederlage, aber auch sieglos. Unentschieden und Torarmut kennzeichnen die Historie bei insgesamt 7:5 Treffern.
Das Umfeld / Wirtschaft/ Stimmung:
Nach der letzten Saison änderte sich die Ausrichtung, trotz der Möglichkeit eines direkten Aufstiegs in die 3. Liga davon keine Rede. 2024 dicht dran am direkten Sprung eine Etage höher und nur knapp am FC Energie Cottbus gescheitert, wurde der Etat danach aufgrund weniger Zuwendungen reduziert. Begründet mit Umstrukturierungen beim maßgeblichen Geldgeber und Investor Jonas Holtz. Die ersten Abgänge von Leistungsträgern die Folge. Für 2025/2026 gab es noch mal einen Sparkurs mit Einschnitten. Von den Plänen für ein neues Stadion mit Drittligatauglichkeit hörte man erstmal wenig bis gar nichts mehr. Die Vision war die "JOHO-Arena" mit der Firmengruppe des Mäzens als Namensgeber. Kern das neue Stadion für 10.000 Zuschauer. Dazu noch Trainingsplätze, eine Soccerhalle, Büroräume, Gewerbeflächen; Sportinternat. Anfang April 2025 dann das Stopp-Zeichen wegen gestiegener Baukosten, Altlasten auf dem Grundstück und Naturschutzproblemen am Standort. 2026 dann lt. Medien das OK für den Kauf eines neuen Bereichs. Aber die Tendenz geht wohl zur Modernisierung des "Volksstadions", Kosten: 8 Millionen €, bereits bewilligt als Fördermittel. Einzig der Aufstieg in die 3. Liga oder zumindest die große Chance dazu würde die große Lösung wieder befeuern.
Eine mögliche Modernisierung des Stadions am Karl-Liebknecht-Ring gliedert sich in mehrere Punkte, die man als notwendig ansieht. Auch um mehr Zuschauer in die Arena zu locken. Es geht um die Sanierung des Stadionkerns, die Erneuerung der Tribünen. Der Sitzplatzbereich und Teile des Stehplatzsektors sollen überdacht werden. Nur 140 sitzen bei Regen oder Schnee im Trocknen, von 1.169. Statt der möglichen 8.000 dürfen momentan nur maximal 4.990 Einlass erhalten. Dazu soll das Funktionsgebäude aufgemöbelt werden, gibt es Nachholbedarf betreffs Sicherheit. Zu den erfolgreichen Zeiten 2023/2024 lag der Schnitt bei 2.187. Danach ging dieser auf 1.423 und 1.080 zurück. Den größten Andrang vermeldeten die Verantwortlichen beim Gastspiel der BSG Chemie: 2.187 vor Lok bei 1.862. Minuswert Zehlendorf bei 573. Der CFC lockte 828 an. Diese Saison geht es wieder deutlich aufwärts, 1.527 sind ein klar positiver Trend. Mit Halle, Erfurt, Aue, Chemie, Lok sind auch mehrere zugkräftige Clubs schon da gewesen. "Kassenschlager" der Absteiger aus dem Tal - 2.330. Chemie sahen dagegen am letzten Wochenende diesmal 1.248. Für den Samstag dürfte nur eine kleine Abordnung die "kleine Weltreise" in die Bezirkshauptstadt auf sich nehmen.