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Modell für Fortsetzung des Spielbetriebs

Beiträge  
Lars

verfaßt am: 05.04.2020 15:32:51
Modell für Fortsetzung des Spielbetriebs

Die Entwicklung der Corona-Epidemie und die Debatte zur Zukunft der Bundesliga lassen für mich keinerlei Zweifel, dass die 1. und 2. Bundesliga ab Anfang oder spätestens Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt wird. Dann werden die täglichen Infektionszahlen seit Wochen stagniert haben und wahrscheinlich gesunken sein, so dass es überhaupt keinen Grund mehr geben wird, pumperlgsunde Hochleistungssportler in Quarantäne zu halten und einen milliardenschweren Wirtschaftzweig abzuwürgen. Fußballkneipen werden immer noch geschlossen sein und scheiden als verlagerte Infektionsherde aus. Mit ein paar Anrufen wird man auch die Meinungsmacher in den Fankurven zu öffentlichen Aufrufen ermuntern können, so dass es nicht außerhalb der Stadien zu Menschenansammlungen kommt. Laut Spiegel 13/2020 nehmen die Erstligavereine nur 13 % ihrer Erlöse direkt am Spieltag ein, die Zweitligavereine 17 % - wenn da die sehr gut bezahlten Spieler mal ein paar Monate auf 20 oder 25 % ihres Gehalts verzichten, können die das problemlos wegstecken. Alles überhaupt kein Problem.

Und was hat das mit uns zu tun, wo die prozentualen Zuschauereinnahmen sehr viel höher und die Gehälter sehr viel niedriger liegen und Geisterspiele deshalb ein Todesurteil wären? Viel, wenn man den folgenden Gedanken frühzeitig in die Debatte einbringt und die vielbeschworene Solidarität einfordert. Denn auch die Bundesligen haben ein Interesse daran, dass die Ligenpyramide unter ihnen zum Abschluss gebracht wird, um die Fragen von Auf- und Abstieg sowie die Teilnehmer am nächsten DFB-Pokal zu klären. Wenn die nächste Tranche der Fernsehgelder 380 Millionen Euro beträgt und ab Mai wieder fließt, muss debattiert werden, mit einem winzigen Bruchteil der Summe die wegfallenden Zuschauereinnahmen der dritten und vierten Ligen zu ersetzen und dadurch auch dort mit Geisterspielen die Saison beenden zu können. Wir reden hier vielleicht von 5 % dieses Betrages. Zur Einordnung: Allein die Bayern haben 2017/2018 315 Millionen Euro Personalkosten ausgegeben.

Fragt sich nur, wie man diesen einfachen, für alle leicht umsetzbaren Vorschlag in die öffentliche Diskussion bringt und die nötigen genauen Berechnungen eines solchen Modells veranlasst. Hat jemand Kontakt zum CFC-Vorstand? Jetzt wäre die Zeit dafür, dafür müssen aber DFB und Drittligavereine an einem Strang ziehen. Es kann keinesfalls zugelassen werden, dass der unterklassige Fußball in ein monate- oder gar jahrelanges künstliches Koma verfällt, aus dem er wohl nie wieder aufwachen dürfte!
Thema Autor Datum/Zeit

  Modell für Fortsetzung des Spielbetriebs

Lars 05.04.2020 15:32:51

  Einfach eine Rund-Mail

Ost-Berliner 05.04.2020 17:10:30

  Mmmh...

Paracet 05.04.2020 20:58:56

  3 Punkte Abzug schon ...

Ost-Berliner 05.04.2020 23:08:52

  kein Punktabzug 2019/2020

micm 06.04.2020 07:32:55


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